Lernen fördern eröffnet neue Bildungseinrichtung in Rheine an der Hovestraße
Wo vorher eine „abgerockte“ Videothek stand, ist heute ein 2.000 Quadratmeter großes Bildungsgebäude. Mit Stolz eröffnete Vorstandssprecherin Andrea Rüter bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung die neuen Räumlichkeiten. Die dort beschäftigten 40 Mitarbeitenden zogen von den zwei angemieteten Schulungsgebäuden an der Münsterstraße (Diesterwegschule) und Pappelstraße jetzt in die 2. Etage. In der 1. Etage befinden sich Schulungs- und Besprechungsräumlichkeiten. Im Erdgeschoss ist der Werkstattbereich (Holz, Metall, Lager, Gesundheit) „zum Ausprobieren“ für Menschen auf dem Weg in den Beruf. Yasemin Örlü Köksal hat in diesem Jahr die Leitung (vom Vorgänger Axel Rogowski) des Lernen fördern in Rheine übernommen. Hierzu gehören auch die Räumlichkeiten in der Kümpers-Villa an der Hemelter Straße, in der ebenfalls fast 40 Mitarbeitende Menschen auf den Weg in den Beruf unterstützen.
Von der Idee des Baus bis zum Tag der Eröffnung war der Weg länger als angedacht. Grund dafür war ein Bombenverdacht, der sich bestätigte. Die Bombe wurde entschärft, mit dem Bau konnte mit fast einem Jahr Verzögerung angefangen werden. „Dann waren wir voll im Zeit- und Kostenplan“, das bestätigt Conrad Kamp (planquadrat Mettingen). Auch Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann fand lobende Worte für die Hausherrin und freut sich über die Attraktivitätssteigerung des Quartiers.
Nun wurde das Gebäude „seiner Bestimmung“ übergeben. „300 Menschen bekommen hier Nachhilfe während der Ausbildung. 60 Personen sind täglich hier, um ihre Berufung zu finden. 735-Achtklässler setzen sich mit ihren Neigungen und Fähigkeiten auseinander“, diese Zahlen präsentierte Örlü Köksal bevor sich die zahlreichen Gäste ein Bild von den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten machen konnten.

