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Naturdetektive gestalten ein Stück Greven mit

19 Kinder der OGS Mariengrundschule setzen sich für Biodiversität, Naturschutz und gemeinsames Handeln ein

Marienschule

Was als neugieriger Blick auf Pflanzen, Tiere und kleine Lebensräume begann, wurde für 19 Kinder der Jahrgangsstufen 3 und 4 der OGS Mariengrundschule zu einem besonderen Projekt: Zwischen Januar und Mai 2026 wurden sie zu Naturdetektiven ausgebildet. Gemeinsam mit Fachkräften der OGS und Studierenden der Saxion University of Applied Sciences in Enschede beschäftigten sie sich mit Biodiversität, heimischen Pflanzen und der Frage, wie Naturschutz direkt vor der eigenen Haustür gelingen kann.

Aus dem Gelernten wurde praktisches Handeln. Im Gebiet Wöste in Greven halfen die Kinder dabei, eine Ausgleichsfläche lebendiger zu gestalten. Sie pflanzten insektenfreundliche Blumen, legten eine Benjeshecke als Schutzraum für Tiere an und gestalteten Infotafeln, auf denen sie erklären, warum Artenvielfalt wichtig ist und wie Menschen achtsam mit der Fläche umgehen können.

Dabei wurde besonders deutlich: Naturdetektive arbeiten nicht allein. Damit aus einer Idee ein sichtbarer Ort für Pflanzen, Tiere und Menschen entstehen konnte, brauchte es viele helfende Hände. KlikKS brachte wichtiges Fachwissen ein, die Gärtnerei Berkemeyer unterstützte bei der Auswahl geeigneter Pflanzen, die Stadt Greven, Lernen fördern e.V. und die Sparkasse ermöglichten wichtige Rahmenbedingungen. Auch Menschen aus dem LWL-Wohnverbund wirkten aktiv mit und bauten unter anderem eine Bank, die zum Beobachten und Verweilen auf der Fläche einlädt.

So entstand nicht nur eine bepflanzte Ausgleichsfläche, sondern ein gemeinsamer Lern- und Erlebnisort. Die Kinder konnten erleben, wie Pflanzen Nahrung bieten, eine Benjeshecke Lebensraum schafft und Zusammenarbeit dafür sorgt, dass Naturschutz wirklich umgesetzt werden kann.

„Die Kinder haben nicht nur viel über Natur gelernt, sondern erfahren, dass sie selbst etwas bewirken können“, sagt Projektverantwortliche Gina Hilge. „Besonders wertvoll war, dass sie gesehen haben: Naturschutz entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Zum Abschluss erhielten die Naturdetektive ihre Zertifikate, die von Bürgermeister Dietrich Aden überreicht wurden. Damit wurde nicht nur ihr Einsatz gewürdigt, sondern auch sichtbar, was das Projekt ausmacht: Naturschutz gelingt, wenn viele Menschen gemeinsam hinschauen und handeln