Bei strahlendem Sonnenschein ging es schon morgens mit dem Bus für die Matschmeisen- und Dreckspatzengruppe vom Kinderland Nelkenstraße zu Löbke zum Kartoffeln sammeln.
Dort angekommen starteten wir erst einmal mit einem leckeren Frühstück auf dem Picknickgelände. Danach war Zeit zum Spielen und Toben, bevor es so richtig spannend wurde. Mit dem Mitarbeiter Thorsten (Onkel eines Dreckspatzenkindes) ging es auf das große Feld. Dort erklärte er uns die Aufgabe des Kartoffelroders und fuhr zur Freude aller, einmal über den Acker und lockerte die ersten Kartoffeln aus dem Erdreich.
„Das sieht aus, als wenn der die Kartoffeln ausspuckt,“ meinte Karl lachend.
Anschließend durfte jeder, der sich traute, einmal auf das große Gefährt steigen und sich einmal umsehen. Da war kein Halten mehr. Emilia sagte: „Von hier oben, kann man weit schauen.“ Danach bekam jedes Kind eine Papiertüte und durfte diese mit Kartoffeln für zuhause füllen. Es wurde kräftig gesammelt und es kam so einiges zusammen. „Mama wird staunen, wie viel ich gefunden habe“, rief Leano. So mancher musste sehr schwer an seiner Tüte tragen, aber alle waren stolz und glücklich über ihr „Geschenk“. Lio erzählte fröhlich: „Ich habe ganz dicke gefunden, da kann man viel Pommes machen.“
Zum Mittagessen gab es ein tolles Lunchpaket. Jetzt merkte man erst, wie hungrig man war und an der frischen Luft schmeckte es ganz besonders gut. Auf der Rückfahrt stellten sich viele die Frage, was aus den Kartoffeln im Kindergarten und Zuhause wohl gemacht werden könnte. Eine Idee, kam bei allen so richtig gut an und das waren die „Kartoffelchips“.

