Muxmäuschenstill war es in der Kantine von Lernen fördern in Steinfurt, als Christian Kammering, Leiter von Lernen fördern Steinfurt und Moderator der Veranstaltung, die Namen der 35 Auszubildenden vorlas.
„Herzlich willkommen in Ihrer Ausbildung, herzlich willkommen zur Begrüßungsveranstaltung!“
Traditionell lädt Lernen fördern seine Auszubildenden zu einer gemeinsamen Begrüßungsveranstaltung ein. Die jungen Menschen werden während ihrer gesamten Ausbildung von den pädagogischen Fach- und Lehrkräften begleitet – bis hin zur Abschlussprüfung. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie in einem Unternehmen oder in den eigenen Werkstätten von Lernen fördern.
Für zusätzliche Motivation sorgten die Grußworte der Verantwortlichen: Stephan Steingröver, Leiter Lernen fördern Bildung und Teilhabe stellte sechs Erfolgsgeschichten vor, die immer mit dem Satz „Und nur weil die alle eine Ausbildung gemacht haben“, endeten.
„Tic Tok, Snapchat und Instagram sind nicht das Maß der Dinge. Dort sieht man oft nur die tollen Dinge der anderen: perfekte Bilder, Geld, Reisen, Erfolg, nicht das wirkliche Leben. Ihr müsst euch nicht daran messen!“ so Sönke Delarue, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Rheine, der mit einer Gesangseinlage des populären Liedes „Du bist gut genug!“ überraschte.
Tomas Götzmann, Leiter der Stabstellen Markt Integration des Jobcenters Kreis Steinfurt: „Hier gibt es ein Team beim Lernen fördern, die echt alles tun, damit ihr das schafft. Auch wenn die selber schon dran zweifeln, bleiben die dran. Und die Chance müsst ihr nutzen!“
Besondere Aufmerksamkeit fanden die Erfahrungsberichte von den Auszubildenden aus den Vorjahren, Alexander Leon Eggert und Jonas Schürmann. „Mir fehlt sogar die Schule“, so Jonas Schürmann aufrichtig. Alexander Leon Eggert: „Nach zweimaligen Misserfolg hat Herr Steinhauer für mich einen neuen Kooperationsbetrieb gefunden!“ und von diesem Kooperationsbetrieb Rheine. Tourismus. Veranstaltungen e.V. Geschäftsführerin Anja Ohlrogge: „Ich war erst einmal ein wenig überfordert als Herr Steinhauer angerufen hat, weil wir so etwas in der Form noch nicht gemacht haben. Aber Herr Steinhauer war so charmant und dann gab es ein Vorstellungsgespräch!“

