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Irritationen bearbeiten - wenn das Soziale gegenüber dem Sachlichen an Bedeutung gewinnt

Referent/-in:

Benjamin Weidenbach (move)

Termin(e):

02.11.2026 09:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Lernen fördern Steinfurt, Grüner Weg 16

Teilnehmerzahl:

12 Personen

Ziel des Seminars:

Jede*r kennt im beruflichen Kontext Momente der Irritation: Plötzlich wird jemand laut, niemand reagiert in einer Teamsitzung auf eine Frage der Leitung oder es wird über nicht Anwesende getratscht. Manchmal fallen Verhaltensweisen Einzelner auf, manchmal sind Führungskräfte auch von Teams genervt, weil sich zum Beispiel eine unkonstruktive Klagekultur entwickelt hat. Auslöser für das irritierende Verhalten kann ein sachliches Thema sein - meistens geht es um sozial-emotionale Fragen. Die wenigsten haben gelernt oder Übung darin, vermeintlich Schwieriges, Persönliches und Emotionales anzusprechen. Eigene und fremde Irritationen aufzugreifen und zu kommunizieren ist die hilfreiche Art, Konflikten vorzubeugen, ohne Gegensätze unter den Teppich zu kehren. Im Seminar werden grundlegende Methoden und Haltungen vorgestellt und erprobt, um konstruktiv auf schwieriges Verhalten von Teams oder einzelnen Teammitgliedern reagieren zu können.

Zielgruppe:

Leitungskräfte aus BuT und Kinderland

Inhalt des Seminars:
  • Erscheinungsformen und Wirkungen dysfunktionaler Kultur bzw. Verhaltensweisen
  • Die positive Absicht der Einzelnen erkennen
  • Basics zum Thema Konflikt (Phasen und Handlungsmuster für Führungskräfte)
  • Die eigenen Muster und Beiträge erkennen. Selbst arbeitsfähig bleiben
  • Eigene Irritationen wahrnehmen und kommunizieren
  • Die eigene Wahrnehmung, beobachtete Wirkungen und das eigene Bedürfnis als Basis hilfreiche „Interventionen“
Methoden:
  • Erfahrens- und handlungsorientierte Übungen
  • theoretische Inputs
  • Reflexion des eigenen Handelns
  • Arbeit an Fällen der Teilnehmenden
  • Erfahrungsaustausch