In der pädagogischen Praxis begegnet den Fachkräften eine steigende Anzahl Menschen mit Diagnosen wie ADHS. Diese Fortbildung bietet Ihnen eine neue, verstehende Perspektive, die über eine rein medizinische Betrachtung hinausgeht und den Sinn hinter den auffälligen Verhaltensweisen in den Fokus rückt.
Julia Maria Hatke (Erziehungswissenschaftlerin M.A., Sozialpädagogin B.A., Ergotherapeutin)
12.05.2026 10:00 Uhr - 13:30 Uhr und
19.05.2026 10:00 Uhr - 13:30 Uhr und
03.06.2026 10:00 Uhr - 13:30 Uhr und
10.06.2026 10:00 Uhr - 13:30 Uhr
online
16 Personen
Ziel ist es, Ihre Handlungssicherheit zu stärken und Ihnen wirksame pädagogische Strategien für Ihren Berufsalltag an die Hand zu geben.
Die Fortbildung richtet sich an alle Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, insbesondere an Erzieher, Sozialpädagogen, Lehrkräfte und Anleiter in der Jugendberufshilfe, Schulsozialarbeit und in Kindertagesstätten.
Die Fortbildung beschäftigt sich mit psychosozialen Ursachen von ADHS, z.B. der Bedeutung von Trauma, Bindung oder Frühgeburt und der Bedeutung von Neurodiversität. Sie lernen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen als sinnhafte Reaktion zu verstehen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem beziehungsorientierten Interventionsansatz. Wir erarbeiten, wie Elemente wie emotionale Verfügbarkeit, Spiegeln, Ko-Regulation und der Aufbau einer sicheren Bindung als pädagogische Werkzeuge dienen. Anhand konkreter Fallbeispiele werden die theoretischen Inhalte praxisnah angewandt und Interventionsmöglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen entwickelt.