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Fachkraft Kinderschutz

Referent/-in:

Jana Eggenkämper
Berthold Kuse

Termin(e) Block 1:

Teil 1: 13.01.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 2: 20.01.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 3: 22.01.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 4: 27.01.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 5: 02.02.2026 08:45 - 12:00 Uhr (ggf. ganzer Tag)
Teil 6: 03.02.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 7: 10.02.2026 08:45 - 12:00 Uhr (ggf. ganzer Tag)
Teil 8: 19.02.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 9: 24.02.2026 08:45 - 16:15 Uhr
           03.03.2026 08:45 - 16:15 Uhr (Ausweichtag)

Termin(e) Block 2:

Teil 1: 14.04.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 2: 21.04.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 3: 23.04.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 4: 28.04.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 5: 30.04.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 6: 12.05.2026 08:45 - 16:15 Uhr (ggf. bis 14:30 Uhr)
Teil 7: 28.05.2026 08:45 - 16:15 Uhr
Teil 8: 02.06.2026 08:45 - 16:15 Uhr (ggf. bis mittags)
Teil 9: 29.06.2026 08:45 - 16:15 Uhr
 

Veranstaltungsort:

Familienbildungsstätte Rheine, Mühlenstraße 29

Teilnehmerzahl:

10 Personen

Ziel des Seminars:

Die Fortbildung qualifizierter Mitarbeitende aus Kindertages- und Jugendhilfeeinrichtungen zur Fachkraft im Kontext des Kinderschutzes.

Inhalt des Seminars: 

Eine frühzeitige Wahrnehmung von kindeswohlgefährdenden Verhältnissen ist nach der Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes eindeutig formuliert und spricht in der Verantwortung Jugendämter sowie Träger der freien und privaten Jugendhilfen an. Besonders die Mitarbeiter:innen in den Kindertageseinrichtungen sind in diesem Zusammenhang gefragt, da sie die erste öffentliche Einrichtung sind, die Kontakt zu den Kindern und deren Familie bekommt. Die frühzeitige Risikoeinschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ist eine schwierige Aufgabe. Um dieses Risiko einschätzen zu können, aber auch schon im Vorfeld entsprechend handeln zu können, brauchen Mitarbeiter:innen von Tageseinrichtungen Einschätzungskriterien und Sachkenntnis über die Vorgaben des § 8a SGB VII, der einen erweiterten Schutzauftrag vorsieht. Darüber hinaus sind Kenntnisse über bestehende Strukturen und Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort zur Unterstützung bei dem Verdacht von Kindeswohlgefährdung notwendig.

Inhalt der Fortbildung sind u.a. folgende Themen:

  • die psychosexuelle Entwicklung von Kindern mit dem Schwerpunkt belastender Erfahrungen durch sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt kennen lernen
  • Ressourcen und Resilienzen im Hinblick auf Kinder in belastenden Lebenssituationen
  • Methoden der kollegialen Beratung
  • Gesprächsführung mit Eltern in belastenden Situationen
  • Traumatische Erfahrungen bei Kindern ausgelöst durch Kindeswohlgefährdung
  • Vorstellung unterschiedlicher institutioneller Angebote im Kreis Steinfurt
Methoden:
  • Groß- und Kleingruppenarbeit
  • Erarbeitung von Fachthemen
  • Fallbesprechungen