Tiere – Tiere – Tiere

Zu diesem Thema startete im Februar ein Projekt in der Igelgruppe.

Eines unserer Kinder hat das morgendliche Ritual am Gruppenfenster „Das Eichhörnchen“ zu suchen. „Und richtig! Da war eines – oh nee! Sogar zwei, aber die sind so schnell Annika, ich kann es gar nicht richtig anschauen“- sagte ein Kind. Also holten wir mit den Kindern zusammen den Laptop heraus und suchten nach einem Bild im Internet und druckten es aus. Dieses fand an unserem Fenster Platz. Marlon sagte: „Ich würde mir gerne einen Löwen genauer ansehen, die sind nämlich gefährlich“. Ein Löwenbild gefunden , wurde dieses ebenfalls ans Fenster gehangen, gefolgt von einem Dinosaurier. Die Kinder beschäftigten sich ganze Vormittage mit den Bildern und versuchten immer wieder das Eichhörnchen auf dem Außengelände zu finden. Am nächsten Tag legte Nadine einen Bindfaden in den Morgenkreis mit der Frage: „Was könnte Das sein?“ Nach einer Sammlung der Kinder an Ideen, wie Schlange, Faden und Wurm, lösten wir das Rätzel. Es sollte ein Regenwurm sein. Jedes Kind bekam seinen eigenen „Fadenregenwurm“ und wir führten das Regenwurmlied ein. So tauchten bei unseren „Igeln“ die nächsten Fragen auf. • Was macht der Regenwurm im Erdloch? • Und ist das sein Schlafplatz? Der nächste Morgen startete mit der Suche nach den Antworten. Einige Kinder gingen hierzu in die Bücherei und suchten passende Bücher. Zudem wurden Recherchen, mit Unterstützung von einer Erzieherin, im Internet angestellt. Ein Regenwurmbild wurde ausgedruckt und die gestellten Fragen beantwortet. - Ein Regenwurm ist ein emsiger Geselle, er schläft nie. Er frisst im Erdloch nahezu ununterbrochen Diese Informationen hängten wir auf unsere neu entstandene Projektwand. Tag für Tag füllte sie sich weiter. „Regenwurmbindfadenbilder“ – eine Fingerfarbenklatschtechnik, machten die ganze Wand bunter. Auf den Bildern entdeckten die Kinder lauter „Spinnen“ und so wuchs unser Tierprojekt weiter. Mittlerweile beschäftigte sich die Igelgruppe schon mehrere Wochen mit diesem Thema und es wurden immer neue Materialien eingeführt und ausprobiert. An einem weiteren Tag entstanden einzigartige Spinnenbilder, die die Kinder mit den neuen Kohlestiften malten. Im Morgenkreis lernten wir „Imse Bimse Spinne“ kennen, ein neues Fingerspiel, welches die Kinder begeistert jeden Tag mehrere Male spielten. Mehrere Tage in unserem Projekt füllten wir mit kreativen Aktionen. Wir führten Ton als ein weiteres neues Material ein und die „Igel“ plastizierten daraus Spinnen und Co. Anderen war das zu matschig. Sie entschieden sich Spinnen aus Papier auszuschneiden und die Beine aus Pfeifenputzern daran zubinden. All diese Modelle wurden ausgestellt. Auch auf dem Außengelände fanden Teile des Projektes statt, wie das Suchen von Spinnweben. Während der ganzen Projektphase begleitete uns das Internet, neue Materialien und natürlich jede Menge Spaß, aber vor allem das Buch: „Mein großes Bildlexikon“ Mein persönlicher Schluss in dieser NEWS besteht aus Folgendem: Bilder sagen mehr wie 1000 Worte – vor allem wenn sie von Kindern sind!!! P.S.: Leider mussten wir dieses schöne Projekt ab…… unterbrechen


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