Projekt "Zukunft"

Lernen fördern blickt im Rahmen der Maßnahme Übergang Schule Arbeit in die Zukunft

„Ich fand insgesamt das Projekt mega, da es vielleicht nochmal Personen geholfen hat zu wissen, was sie wollen“, so ein Schüler und Teilnehmer des Projekts Zukunft aus der 9. Klasse. Leistungsbereite und leistungsstarke Schüler und Schülerinnen, die zum Ende der Sekundarstufe 1 noch nicht sicher sind, wohin der Weg führen soll, nahmen an der Nelson Mandela Gesamtschule die Herausforderung an: Sie stellten sich die Frage, was sie von ihrer Zukunft erwarten.

Wie wir es vielleicht von uns selbst kennen, wird diese Frage oft verdrängt oder in den Hintergrund geschoben. Es gibt schließlich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wie sollen wir uns da entscheiden? Für die meisten Schüler und Schülerinnen stellt es eine große Herausforderung dar, die eigenen Wünsche und Ziele zu formulieren. Vor allem, weil die Möglichkeiten immer vielfältiger und komplexer werden.

Hans Thellmann, Schulsozialarbeiter der Nelson Mandela Gesamtschule Greven und Lisa Grün, zuständig für den Bereich Übergang Schule- Arbeit vom Lernen fördern Greven, begleiteten die Schüler und Schülerinnen während des Projekts. Die TeilnehmerInnen überlegten, welche Lebensinhalte ihnen wichtig sind, lernten in der Gruppe über Gefühle zu sprechen- vor allem darüber, was Sorge macht und worüber sie sich sonst vielleicht nicht trauen, zu sprechen. Außerdem lernten sie zahlreiche Möglichkeiten kennen, wie sie ihren Weg nach der 10. Klasse gestalten können.

Ziel dieses Projektes war es nicht, am Ende einen perfekten Plan für die Zukunft zu haben, sondern sich Fragen zu stellen, Gedanken anzustoßen und somit die Jugendlichen darin zu stärken, selbstbewusst, informiert und reflektiert in die Zukunft zu gehen. „Ich finde es schön, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns ein Stück zu begleiten und uns was abzunehmen. Auch fand ich es toll, dass immer informative Sachen dabei waren, wie z.B. die Spiele“, so die abschließenden Worte einer Schülerin.

Auch Thellmann und Grün beenden das Projekt mit einem guten Gefühl. Bestimmt blickt der/die ein oder andere SchülerIn schon ein wenig klarer in die Zukunft. Nach dem Pilotprojekt im vergangenen Jahr und der erstmaligen Ausweitung des Projekts in diesem Jahr sind sich die Initiatoren sicher, dass dieses Angebot auch für die Schüler und SchülerInnen der zukünftigen Jahrgänge bereichernd und hilfreich sein wird.

Lisa Grün (Lernen fördern) und Hans Thellmann (Schulsozialarbeiter)

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