Ökologoische Bildung in unserem Kindergarten

Was ist ökologische Bildung und warum ist sie wichtig?

Wie setzen wir es um, den Kindern die Natur und Umwelt näherzubringen?

 

Kinderland Lotte-Wersen

Was bedeutet ökologische Bildung? 

Die ökologische Bildung deckt alle Aspekte ab, welche die Kinder für Natur und Umwelt sensibilisieren. Dabei geht es darum, Wissen über eine gesunde Wechselbeziehung zwischen Pflanzen, Tieren und dem Menschen zu vermitteln.

Wichtig für die ökologische Bildung ist, dass die Kinder erstmal ihrem Forscherdrang nachgehen können. Somit werden sie herausfinden wie sich verschiedene Naturmaterialien anfühlen und welche Gefühle es auslöst, wenn man im Wald spielt. Auf diese Weise schafft man schon bei den jüngsten ein Bewusstsein für die Umwelt. Somit wird die Grundlage für ein Umweltbewusstes Handeln geschaffen. Wenn die Kinder das verstanden haben, schafft es Raum für Gespräche über z.B. die Jahreszeiten, Nahrungsbeschaffung oder was mit Wasser passiert, wenn es heiß ist. 

 

Warum ist ökologische Bildung wichtig? 

Sie schafft Raum für die vier Elemente „Feuer, Wasser, Erde und Luft“. Somit bieten sie auch einen guten Ausgangspunkt für Gespräche über die verschiedenen Lebensräume. Ziel soll sein, das die Kinder ein Verständnis dafür entwickeln, woher wir unser Essen und unsere Kleidung bekommen. Die Elemente haben ihre verschiedenen Aufgaben, die Erde sorgt dafür, dass etwas wachsen kann. Das Wasser sorgt, für die ausreichende Bewässerung durch Regen oder das gießen der Kinder und der Wind trägt dazu bei, dass die passende Temperatur da ist, sowie auch das die Regenwolken, in die richtige Richtung geweht werden. Das Feuer ist in diesem Fall die Wärme der Sonne, die sorgt ebenfalls für die Wärme, die, die Pflanzen zum Wachsen benötigen.

 

Wie wird die ökologische Bildung in der Einrichtung umgesetzt?

Aktuell wird gemeinsam mit den Kindern der Gemüsegarten wieder neu entdeckt. Es werden verschiedene Gemüsesorten gepflanzt und gepflegt. 

Dort können die Kinder spielerisch kennenlernen, was wir alles vorbereiten und beachten müssen bis überhaupt etwas „essbares“ entsteht. Das heißt, wir bereiten die Beete mit den Kindern vor, bepflanzen sie anschließend und werden uns wöchentlich um die Beete und Pflanzen kümmern. Dabei haben die Kinder riesenFreude, sie gruben mit Begeisterung die Hochbeete um und machten sich ein Spiel daraus. Ebenso, beobachten sie täglich in unseren Vorziehkästen den Fortschritt, den die Pflanzen machten und kümmerten sich gut um diese, durch bewässern oder auch in das Sonnenlicht stellen. Täglich wird gefragt, wann wir denn endlich zum Beispiel unsere Paprika ernten können.

Im März werden wir anfangen die ersten Gemüsesorten wie zum Beispiel Paprika oder Radieschen vorzuziehen und wenn sie groß genug sind umzupflanzen. Hierfür werden die Kinder Verantwortung übernehmen um selbst zu erkennen „Wann brauch die Pflanze Wasser“ oder „Wann darf ich die Paprika aus dem Vorziehkasten in das große Gemüsebeet pflanzen“. 

Auf unserem Spielplatz entdecken die Kinder immer wieder Insekten wie z.B. den Regenwurm, Bienen oder einen Schmetterling. Sie beobachten diese ganz gespannt und lernen wie wichtig es ist diese an den Fundort zurückzubringen, anstatt sie in den Schrank zu legen oder zu „zerquetschen“. Aktuell sind auch Schnecken ein sehr großes Thema und es würde am liebsten jedes Kind eine Schnecke auf der Hand halten und sich um diese kümmern. Ein Terrarium mit Schnecken steht auch bei uns im Flur, wo täglich nachgefragt wird, ob die Kinder es sich anschauen dürfen oder was die Schnecken denn essen und wann sie neues Essen brauchen.

Wir freuen uns darauf den Kindern die ökologische Bildung und auch das tatsächliche wachsen der Pflanzen näherzubringen

 

Chris Hackmann und Danny Meyer