In den nächsten Monaten werden wir das Thema „Gebärden“ wieder aufgreifen und vertiefen.
Auf dem Info Monitor und im Flur werden die Kinder und die Eltern pro Woche 2-3 Gebärden finden.
Die Fachkräfte bringen jedes Mal neue Wörter mit, die die Kinder auf spielerische Weise lernen mit den Händen zu „sprechen“. Zusätzlich werden die Gebärden durch passende Gegenstände (z.B. Apfel, Brot, Tomate, Wasser) präsentiert und durch die verschiedenen Sinne wahrgenommen. Hier darf ertastet, gefühlt, probiert, gehört werden. Auch werden die Gebärden durch Lieder und (Sing-) Spiele vermittelt.
Es sind sogenannte begleitende Gebärden, die das Sprechen unterstützen.
Es werden nur solche Wörter gebärdet, die für das Verstehen einer Mitteilung von Bedeutung sind. Zum Beispiel: „Wir wollen Musik machen.“
Nur das Wort „Musik“ wird mit der Gebärde verdeutlicht.
Der Einsatz von begleitenden Gebärden hat das Ziel, den Spracherwerb des Kindes und seine Mitteilungsfähigkeit zu fördern.
Gebärden unterstützen das Verstehen und das Verständigen und fördern dadurch den Spracherwerb und das Sprechen lernen.
Die Aufmerksamkeit des Kindes wird unterstützt.
Die Verbindung von Wort und Gebärde erleichtert es den Kindern, sich an ein Wort zu erinnern.
Bei Zweisprachigkeit können Gebärden eine „Brücke“ für das Verstehen und zum verständigen sein.
Das Sozialverhalten und Freundschaften können durch Gebärden erleichtert werden, weil das Kind sich besser mitteilen kann, was es möchte oder wie es sich fühlt.
Ihr Kinderland Familienzentrum Hummertsbach

