Lea Dieckmann

hat ihr Berufspraktikum im Kindergarten in der Coronazeit begonnen - Schöne Momente trotz der Pandemie

 

Lea Dieckmann hat Anfang August ihr Anerkennungsjahr als letzten Baustein ihrer Erzieherausbildung im Kinderland Mettingen begonnen.

Mitten in der Corona-Pandemie. Dabei gingen ihr laut Pressemitteilung des Kindergartens viele Gedanken durch den Kopf. Unter anderem beschäftigte die Praktikantin, was sie angesichts der Hygienevorschriften überhaupt mit den Kindern machen kann. Ein Hindernis: Wegen der Pandemie mussten die Gruppen räumlich und personell strikt getrennt werden. Somit ist es für die Anerkennungspraktikantin kaum möglich, Kinder und Erziehenden der anderen Gruppen kennenzulernen. Trotz dieser Situation haben die Kollegen und Kinder aus ihrer, der gelben Gruppe, Lea Dieckmann den Einstieg leicht gemacht. Sie wurde schnell und sehr herzlich aufgenommen und ist dort nun fester Bestandteil. „Mir kam es so vor, als würde es Corona nicht geben. Zwar haben die Kinder erzählt, dass jetzt vieles anders ist“, berichtet sie. Aber sie merke den Mädchen und Jungen an, dass sie sich im Kindergarten wohlfühlen.

Auch das Kindergartenteam habe herzlich empfangen. Durch die gemeinsamen Pausen im Freien und Teamsitzungen in einem großen Raum, war der Kontakt schnell aufgebaut. „Ich fühle mich wohl und angekommen – jeder legt Wert auf eine empathische Begegnung“, sagt die Erzieherin im Anerkennungsjahr. Durch die angemessene Begleitung einer erfahrenen Kollegin habe die Berufspraktikantin genügend Raum und Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln, teilt der Kindergarten mit. Der Freiraum sei wichtig, damit die Praktikantin sich entfalten könne und sich im Spiel mit den Kindern erprobe.

In den ersten beiden Jahren ihrer Ausbildung zur Erzieherin hat Dieckmann die theoretischen Teile gelernt. Im Anerkennungsjahr geht es darum, die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen und Erfahrungen zu sammeln. Hierbei helfe der Austausch mit Kollegen.

Die Lehrerbesuche in der Einrichtung sollten möglichst gering gehalten werden und Gespräche über Telefon stattfinden. Seit November sind die Auflagen durch den „Lockdown Light“ wieder strenger. In solchen Zeiten werde man, sagt Ann-Christin Otte, Einrichtungsleiterin im Kinderland Mettingen. „So werden Videosequenzen zur Ausbildungsbegleitung herangezogen, um mit den Auszubildenden an ihren Fähigkeiten zu arbeiten“, erklärt sie. Auch die Eltern dürfen den Kindergarten derzeit nicht betreten. Die Mädchen und Jungen werden an der Tür von den Erziehenden in Empfang genommen und dort auch wieder von ihren Eltern abgeholt. Aber durch diese „Tür- und Angelgespräche“ hat auch Lea Dieckmann die Eltern von Angesicht zu Angesicht kennengelernt, wenn auch mit Mund-Nasen-Maske. Die Auszubildende habe schnell die Interessensbereiche der Kinder wahrgenommen und diese aufgreifen können.

Beispiel: Wie kommt die Lava aus einem Vulkan, wollte Till neulich wissen. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, füllte Dieckmann eine Plastikflasche mit Wasser. Gemeinsam mit Till quetschte sie die Flasche aus, sodass das Wasser aus der Öffnung herauskam. Zusammen mit den anderen Kindern wurde schließlich ein großer Vulkan gebaut, inklusive Lava. Die Mädchen und Jungen hatten viel Spaß. Und Lea Dieckmann hatte einmal mehr die Gewissheit, dass es trotz der Pandemie viele schöne Momente im Kindergarten-Alltag gibt.


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