Kinderland Heldermannpark

Pressebericht der IVZ vom 16.05.2020

Am 4. Mai sind die ersten Kinder in der Notbetreuung eingezogen. Einrichtungsleiterin Vera Böggemann, Bernhard Jäschke (Geschäftsführer Lernen fördern) und Verbundleitung Marina Hengstler (v.l.) rechnen im nächsten Kindergartenjahr mit vier vollen Gruppen.Fotos: Linda Braunschweig

Von Linda Braunschweig IBBENBÜREN. So hatten sich Vera Böggemann und ihr Team den Start eigentlich nicht vorgestellt: Seit Anfang Mai ist der neue Kindergarten Kinderland Heldermannpark in Trägerschaft von Lernen fördern fertiggestellt, aber weniger als die Hälfte der Kinder von der bisher an der Breiten Straße 10 untergebrachten Einrichtung Kinderland Kunterbunt sind bislang dort eingezogen. Eltern haben die neuen Räume im Erd- und ersten Obergeschoss noch gar nicht zu Gesicht bekommen. Sie müssen ihre Kinder für die Notbetreuung am Eingang abgeben. Das ist natürlich der Corona-Krise geschuldet.

Trotzdem haben die Erzieher und die 30 Kinder in der Notbetreuung schon großes Gefallen an den neuen Räumen gefunden, erzählt Leiterin Vera Böggemann. Während die Kinder vor allem die große Turnhalle im ersten Stock mögen, wissen die Mitarbeiter die vielen Nebenräume – zum Beispiel Ruhe- und Personalraum – zu schätzen. Böggemann lobt nicht nur ihr Team, das toll mit der Situation umgehe – zurzeit sind 80 Prozent der Erzieher in der Notbetreuung im Einsatz –, sondern auch die fleißigen Helfer, die am 2. Mai unter Corona-Bedingungen den Umzug gestemmt haben.

„Für die, die da sind, ist das jetzt natürlich ein Luxus-Angebot“, sagt Bernhard Jäschke, Geschäftsführer von Lernen fördern. 800 Quadratmeter haben die Kleinen im Inneren. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass die Außenanlage noch nicht komplett fertig ist.

Ausgelegt ist der Kindergarten für vier Gruppen und etwa 75 Kinder. Die alte Einrichtung Kunterbunt, von der zumindest der Name als einer von vier Gruppennamen erhalten bleibt, beherbergte zuletzt 39 Kinder. „Im Sommer werden hier 3,5 Gruppen sein, im Laufe des Kindergartenjahres dann alle vier Gruppen, und die sind voll“, sagt Kinderland-Verbundleitung Marina Hengstler und meint das vorerst theoretisch. Denn noch ist nicht klar, wann die Kindertagesstätten tatsächlich wieder komplett öffnen.

200 Kinder sind zurzeit in den acht Kinderland-Einrichtungen von Lernen fördern in Ibbenbüren, Lotte und Mettingen in der Notbetreuung. Da nicht das komplette Personal arbeiten kann, könnte es hier und da etwas eng werden, sagt Hengstler. Ab dem 28. Mai kommen die Vorschulkinder hinzu. Unterdessen hat der Träger Visiere für die Mitarbeiter in den Kitas bestellt. „Für Wickelsituationen und die Übergabe mit den Eltern“, sagt Jäschke.

Insgesamt hat Lernen fördern 1,6 Millionen Euro in den Neubau gesteckt. Auch die vier Wohnungen in der obersten Etage sind fertig. Unterdessen haben in der alten Kinderland-Einrichtung an der Breiten Straße, wo zuletzt auch eine Gruppe in Containern untergebracht war, bereits die Umbauarbeiten begonnen: Lernen fördern nutzt den Platz für die Verwaltung.

linda.braunschweig@ivz-aktuell.de

»Kunterbunt, Farbenfroh, Tintenklecks und Farbenzauber.«

Vera Böggemann zählt die Gruppennamen auf

IVZ, 16.05.2020, geschrieben von Linda Braunschweig


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