Gewaltfreie Kommunikation mit der „Giraffensprache“

Die Füchse lernen, Kritik auszudrücken, ohne verletzend zu werden - mit dem Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg

Kinderland Emsdetten Hummertsbach

 GfK-Konzept nach Rosenberg:

Der Psychologe Marshall B. Rosenberg entwickelte das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (kurz GfK). Es soll Menschen ermöglichen, durch aktives Zuhören mit Vertrauen statt Vorurteilen zu kommunizieren. Damit wird eine Beziehung aufgebaut, die auf Wertschätzung beruht.

 

Das Modell der GfK Rosenbergs hat sich unter der Bezeichnung „Giraffensprache“ zu einem weltweit bekannten Konzept etabliert. Die Giraffe dient Rosenberg als Symbolfigur, da sie das Landtier mit dem größten Herzen ist. Die Symbolfigur „Hope“ baut eine Bindung zu den Kindern auf.

 

Grundvoraussetzung:

Laut Rosenberg ist Empathie eine Grundvoraussetzung für eine gelungene und friedliche Kommunikation.

Empathisches Zuhören und klarer sowie ehrlicher Ausdruck gelingen nur unter der Anwendung gewaltfreier Kommunikation. Hier stehen die Bedürfnisse und Gefühle im Fokus, die sich hinter entsprechenden Konflikten und Handlungen verbergen.

 

In seinem Konzept stellt Rosenberg der GfK, die lebensfremde Kommunikation gegenüber. Diese nennt er „Wolfssprache“. Lebensfremde Kommunikation versteht er als blockierende Kommunikation, der zu psychischer wie physischer Gewalt führen kann.

Gekennzeichnet ist sie laut Rosenberg durch Vergleichsanstellungen, dem Leugnen der Verantwortung hinsichtlich eigener Gefühle („Mir geht es schlecht, weil du so gemein bist!“), dem Entgegnen von Forderungen statt Bitten sowie durch moralische Urteile gegenüber dem Kommunikationspartner.

 

Ziele:

Ziele des Konzepts ist es, das Einfühlungsvermögen und das Wahrnehmen von Bedürfnissen und Gefühlen zu stärken. Gleichzeitig sollten Mechanismen wie Abwehr, Widerstand, Gewalt, Rückzug und Angriff reduziert und bestenfalls aufgelöst werden.

 

·       Konfliktfähigkeit stärken

·       Streitschlichter-Kompetenzen zu erwerben

·       Selbstbewusstsein und Resilienz Fähigkeit stärken

·       Sprachkompetenzen, Empathie Fähigkeit und Einfühlungsvermögen zu fördern

·       vor allem in Stress- und Krisensituationen die Fähigkeit zur Kommunikation und des sozialen Umgangs zu fördern und Möglichkeiten zur Konfliktfähigkeit zu vermitteln

·       Partizipation, die Kinder werden voll und ganz mit einbezogen und können teilhaben und  Giraffen mit großen Herzen ‒ spielerisch im Alltag einbeziehen.

           

 

Konflikte:

Dass es in Kitas zu Konflikten kommen kann, ist nichts Ungewöhnliches und gehört zum Alltag. Doch ist es wichtig, diese sinnvoll zu lösen. Konflikte lassen sich nicht gänzlich verhindern. Jedoch kann der Umgang mit ihnen erlernt werden.

 

Wut:

 Wut wird oftmals durch ihre unangenehm und bedrohlich empfundene Energie fehlverstanden.

 

Wut ist ein Hilferuf, der vielleicht heißen könnte:

·       Wer ist für mich da?

·       Wer ist bereit, die Dinge mit meinen Augen zu sehen, mit meinen Ohren zu hören und mit meinem Herzen zu fühlen, um mich zu verstehen?

 

Wenn man auf Gefühle und Bedürfnisse hört und versteht, können wir schneller verstehen warum der Gegenüber sich so fühlt.

 

 

Darstellung des Grundmodells ‒ den vier Schritten der GfK:

 

Die GfK ist nicht kompliziert, da sie aus nur vier Schritten besteht und spielerisch im Alltag eingesetzt werden kann. Es hilft Kinder eine gewaltfreie Gesprächskultur zu entwickeln, Streit vorzubeugen, eigene Bedürfnisse zu vermitteln und Empathie fähiger zu werden.

 

·       Beobachtung bzw. Wahrnehmung:

o   Was ist geschehen?

=       Zu Beobachten/Wahrnehmen und dies wiederzugeben.

·       Gefühl

o   Wie geht es mir?

=       Gefühle zu benennen und dem Gegenüber zu spiegeln wie man sich fühlt.

·       Bedürfnis

o   Was brauche ich?

=       Seine Bedürfnisse erklären und Wünsche und Vorstellungen zu äußern.

·       Bitte

o   Wie kann mein Bedürfnis erfüllt werden?

=       Bitten öffnet den Kindern neue Wege:

Mit den Kindern die Möglichkeiten entdecke, wie sie ihre Bedürfnisse erfüllen können, in dem sie darum bitten.

Hierdurch wird den Kindern die Verantwortung für ihr eigenes Tun übergeben.

 

Erste Spiele  wie „Ich sehe dich“ um das Beobachten und Wahrnehmen zu fördern.

 

          Hierdurch wird die Wertschätzung untereinander gefördert.

          Die Kinder betrachten sich untereinander genauer.

          Sowie das Gemeinschaftsgefühl wird aufgebaut.

 

 


Melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten an, um die Fotogalerie zu sehen.

Datenschutz


Ich stimme zu.

Liebe Mütter, liebe Väter,

um einen sicheren Umgang mit den Fotos Ihres Kindes/Ihrer Kinder zu gewährleisten, haben wir den Zugriff auf die Bilder mit einem Passwort geschützt. Dieses ist nur für Ihre Einrichtung und nur für ein Kindergartenjahr gültig.

Ich verpflichte mich:

  • Das Passwort nicht an Dritte weiterzugeben
  • Die Fotos aus der Fotogalerie ausschließlich für private Zwecke zu nutzen
  • Die Fotos aus der Fotogalerie keinen Dritten zur Verfügung zu stellen bzw. zugänglich zu machen
  • Die Fotos aus der Fotogalerie nicht über soziale Medien (z.B. Facebook, Twitter, WhatsApp) zu verbreiten

Wir erheben aufgrund unseres berechtigten Interesses (s. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Daten über Zugriffe auf die Fotogalerie und speichern diese als „Server-Logfiles“ auf unserem Server ab. Folgende Daten werden so protokolliert:

  • Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes
  • Verwendete IP-Adresse

Ich verpflichte mich, die oben ausgeführten Regelungen einzuhalten. Es ist mir bewusst, dass ein Verstoß gegen die Regeln zu Ansprüchen führen kann. Ich hafte für alle Ansprüche, die sich aus einem von mir herbeigeführten Schaden ergeben.