Fachbericht zum Thema Wahrnehmung

Der Bereich „Wahrnehmung“ ist ein großer und wichtiger Bereich in der Pädagogik. Die Wahrnehmung eines Menschen ist eine Voraussetzung für die seelische und soziale Entwicklung. Dies geschieht über die Sinnesorgane, welche die Umweltreize erfassen. Damit ist gemeint, dass die Eindrücke und Reize der Umwelt aufgenommen und durch die Nerven in das Gehirn geleitet werden. Und dieses machen Kleinkinder alltäglich in ihren Wahrnehmungsprozessen.

Die Sinneswahrnehmung hat sieben Wahrnehmungsbereiche:

1. die taktile Wahrnehmung (der Tastsinn)

2. die visuelle Wahrnehmung (der Sehsinn)

3. die akustische Wahrnehmung (der Hörsinn)

4. die vestibuläre Wahrnehmung (das Gleichgewichtssinn)

5. die olfaktorische Wahrnehmung (der Geruchssinn)

6. die gustatorische Wahrnehmung (der Geschmackssinn)

7. kinästhetische Wahrnehmung (die Bewegungssinn)

Jeder gesunder Mensch ist von Geburt an mit allen Sinneswahrnehmungen ausgestattet. Bevor Kleinkinder anfangen die ersten Wörter zu sprechen, erforschen sie ihre Umwelt mit dem Tastsinn. Säuglinge und Kleinkinder machen die ersten Erfahrungen darüber, indem sie zunächst Gegenstände in den Mund nehmen und dieses oral erforschen. Genauso nehmen Kleinkinder vieles in die Hand und können z.B. Größe, Form, Gewicht und die Beschaffenheit wie glatt, rau, weich ertasten. Auch ist es ganz wichtig im sozialen Bezug Erfahrungen über den Tastsinn zu machen. So kann man das Gefühl der Geborgenheit, Wärme und Schutz durch einen respektvollen und achtsamen Hautkontakt nahe bringen. Der liebevolle und achtsame Körperkontakt zwischen Mutter und Kind, z.B. durch Umarmen und Streicheln, gehört zur der kindlichen Entwicklung und zum Wohlbefinden, solange das Kind es zulässt. Im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sich der Sehsinn der Kinder, indem es die Dinge der Umwelt differenzierter wahrnehmen kann. Die Kinder können bestimmte Details, Gemeinsamkeiten und Unterschiede an z.B. Gegenständen erkennen. Sie können die Farbe, Form, Größe und die Bewegung erkennen und unterscheiden.

Die visuelle Wahrnehmung ist wichtig für den Schulerfolg, da es Voraussetzung für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen ist. Man kann dies vielfältig fördern, indem man z.B. Spiele wie Memory, Puzzle, Bilder zum Ausmalen, das Erkennen von Formen und Farben und Perlen auffädeln anbietet.

Ein anderer Wahrnehmungsbereich ist die auditive Wahrnehmung. Dieses ermöglicht unsere täglichen Aufgaben schnell zu bewältigen. Das Hören ist, wie das Sehen ebenfalls ein wichtiger Bereich, um die Menschen und die Abläufe im Umfeld zu verstehen und zu interpretieren.

Die vestibuläre Wahrnehmung ist für einen guten Gleichgewichtssinn verantwortlich. Auch dient es dazu, sich in einem Raum zu orientieren und zu wissen, wo oben, unten, neben und hinter ist. Die Kinder bewegen sich sehr gerne und erproben die motorischen Fähigkeiten und dieses führt zu einer Entwicklung des Gleichgewichts. Um einen guten Gleichgewichtssinn zu haben, ist es wichtig in dem Bereich Erfahrungen zu sammeln. Dies kann gefördert werden, indem man z.B. Schaukeln, Springen, auf einem Bein stehen und jegliche Art von Bewegungsprozessen anbietet. Wichtig dabei ist, auch die Ängste der Kinder ernst zu nehmen und achtsam damit umzugehen.

Die olfaktorische und gustatorische Wahrnehmung sind ganz eng miteinander verbunden. Denn diese dienen dazu, Gerüche und Geschmäcker wahrzunehmen. Die beiden Sinne sind bei jedem gesunden Menschen vorhanden und können z.B. durch das Essen und somit „Schmecken und Riechen“ assoziiert werden. Auch in diesen beiden Bereichen können die Kinder Erfahrungen sammeln. So können z.B. die Kinder, Geschmäcker, wie sauer, süß oder salzig schmecken und mit Hilfe von Lebensmitteln auch Gerüche beschreiben.

Die kinästhetische Wahrnehmung ist die Bewegungswahrnehmung. Hierbei werden die Reize der eigenen Bewegung wahrgenommen, wie Kraft-, Zeit-, Spannung- und Raumverhältnisse. Damit Kinder laufen, krabbeln und sich bewegen können, müssen sie ihre eigene Kraft gut einschätzen und dosieren können. Und es ist möglich zu fühlen, in welcher Position sich die Gelenke befinden ohne die Augen dabei auf zu halten. Die Spannung der Muskulatur ist unter unserer Kontrolle, sodass wir genau und bewusst anspannen oder entspannen können.


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