Neulich haben wir neue Knete bei den Schmutzfinken gemacht: Rote und grüne Knete.Sehr schnell kam es jedoch zu einer Vermischung der beiden Farben und das Ergebnis war zum erstaunen der Kinder dunkelgrün. „Das ist nicht hell“, stellte Finley fest. Dabei wollte er doch lieber hellgrüne Knete. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, diesem Phänomen nachzugehen.
Auf verschiedenste Arten haben wir uns mit Farben und der Vermischung von Farben beschäftigt. Dabei hat sich herausgestellt, dass blau und rot lila ergibt. Und gelb und rot orange! Und nicht zu vergessen, blau und gelb ergeben grün.Gemeinsam haben wir Wasser gefärbt. Das war vielleicht ein Erlebnis! Das Pipettieren mit einer Pipette war auch sehr spannend - und gar nicht so leicht! „Das ist schwer“, meinte Fiona und konzentrierte sich ganz darauf das lila gefärbte Wasser aufzusaugen.
Auch saugfähig waren die Küchenrollentücher, die wir erst mit Flitzstiften bemalt und dann mit den Enden in Gläser mit Wasser gesteckt haben. Die Kinder verfolgten mit Staunen, wie die Tücher sich mit Wasser vollsaugten und wie die Farben anfingen zu zerlaufen und sich miteinander zu vermischen. „Das ist ein Regenbogen“, strahlte Emma. „Ich will das auch“, verkündet Pippa und greift sofort entschlossen nach den Filzstiften. „Das Wasser wird bunt“, stellte Benedikt fest.Damit waren die Experimente mit dem bunten Wasser wiedereröffnet. Dank des Schnees, der in den kommenden Tagen fiel, konnten die Kinder sogar Schnee bunt färben.Da waren die erlernten Fertigkeiten mit der Pipette umzugehen sehr nützlich. Und was für schöne Farben dabei entstanden. „Das ist jetzt blauer Schnee!“, rief Amelia. „Meins ist pink“, erwiderte Gesa. Vorsichtig träufelte Finley etwas grünes Wasser auf den Schnee.
„Dürfen wir das Essen?“, fragte Johannes etwas skeptisch. Da es sich um Lebensmittelfarbe handelte, konnten die Kinder dies tatsächlich. „Das ist kalt“, lachte Alexander.Unsere Experimente mit den Farben sind längst noch nicht beendet. Wir freuen uns noch weitere spannende, kunterbunte Erlebnisse mit den Schmutzfinken zu haben.

