Erste-Hilfe-Kurs

Die Erdmännchen werden zu „Ersthelfern“

Wir haben in letzter Zeit im Freispiel beobachten können, dass die Kinder mit den Puppen in der Gruppe „Arzt“ gespielt haben. Die Kinder versorgten Wunden oder trösteten die Puppe, wenn laut Aussage der Kinder die Puppe ein „AUA“ hat. Dieses Interesse der Kinder und das empathische Verhalten wollten wir aufgreifen und haben dazu mit unseren Schützlingen einen adäquaten Erste-Hilfe-Kurs im Morgenkreis durchgeführt.

Spielerisch haben wir den Kindern erklärt und gezeigt, wie eine leichte Verletzung zu versorgen ist. Zum Üben musste einer unsere Spielpuppen herhalten. Wir wissen nun, dass wir bei einer kleinen Schramme trösten und kühlen müssen und wir wissen jetzt auch, wie ein Pflaster aufgeklebt wird.

Alle „Teilnehmer“ haben zum Schluss einen Stempel „Stark wie ein Löwe“ und ein buntes Pflaster bekommen. Sogar eine Urkunde gab es, wie bei den Großen. Anschließend nach dem Morgenkreis haben die Kinder mit der Arztmaterial im Freispiel sich erproben können. Bis zur Mittagszeit wurde die Puppe immer wieder neu verarztet.

Mit dem Angebot wurden viele Bildungsbereiche angesprochen. Zum einen der Bildungsbereich „Körper, Gesundheit und Ernährung“, „Sprache und Kommunikation“ und zum anderen die „Soziale Bildung“.

Körper und Gesundheit: - Kennenlernen des eigen Körpers- Lokalisation von großen Körperteilen

Sprache und Kommunikation: - Sprachliche Begleitung der Handlungsabläufe: Integriert neue Wörter und festigt Alte.

Fragerunde: Festigt den Wortschatz der Kinder

Soziale Bildung: - Stärkung der Empathie der Kinder - Förderung der Gemeinschaft, durch die Durchführung im Morgenkreis - Positives Selbstbild – „Ich habe es geschafft“

Julia Stockreiter + Irene Lütke


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