Endlich geht es in die Kita!

Am 01. August ging es los

Am 01. August ging es los. Ganz viele neue Gesichter betreten das Kinderland Hummertsbach und starten ihre Kindergartenzeit.

Um den neuen Kindern den Einstieg so angenehm und reibungslos wie möglich gestalten zu können, starten wir gemeinsam mit einer Bezugsperson die Eingewöhnung.

Im Kinderland Hummertsbach arbeiten wir mit dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“, was für die meisten bereits ein Begriff ist.

Die ersten drei Tage kommen die Kinder erst einmal ganz in Ruhe an und lernen die Gruppe kennen. Dabei bleiben Mama oder eine andere Bezugsperson auch noch dabei und geben dem Kind die nötige Sicherheit. Wichtig dabei ist es jedoch, dass die Bezugsperson sich nach langsamen Auftauen des Kindes in den Hintergrund zieht.

Das geht oft am besten, wenn sich die Bezugsperson erst einmal an den Tisch oder in eine Ecke zurückzieht und das Kind die Gruppe und Erzieher kennen lernen lässt.

Es ist völlig normal und gut, dass sich die Kinder dabei auch immer mal wieder nach der Bezugsperson umschauen und noch einmal sichergehen, dass diese noch anwesend ist. Hier ist es aber durchaus von Vorteil, wenn die Person nicht zu viel mit dem Kind agiert und auch nicht mit anderen Kindern spielt, um möglicher Eifersucht vorzubeugen.

Diese besagte Bezugsperson kann dabei jede engere Vertrauensperson des Kindes sein. Solange das Kind eine gute Bindung zu ihr hat, kann es auch Oma, Opa, Tante oder ähnliche sein. Wichtig hierbei ist nur, dass die Bezugsperson nicht ständig wechselt und eine beständige Ansprechperson für das Kind darstellt.

Je nachdem wie sich das Kind in den ersten drei Tagen verhält und eingelebt hat, wird dann ein erster Trennungsversuch unternommen. Bei diesem verabschiedet sich die Bezugsperson relativ schnell von dem Kind und verlässt den Raum.

Häufige geben die Eltern vor „Ich geh mal schnell auf die Toilette“ oder „Ich geh mal kurz etwas trinken“, um dem Kind zu signalisieren, dass diese Trennung nicht von Dauer ist.

Sollte das Kind dann weinen, versucht die Bezugserzieherin dieses zu beruhigen und wieder mit dem Kind ins Spiel zu kommen. Bei der ersten Trennung ist es wichtig, das Verhalten des Kindes zu beobachten und angemessen zu reagieren. Falls das Kind sich in den ersten paar Minuten nicht von der Erzieherin beruhigen lässt, wird die Trennung unterbrochen und die Bezugsperson wieder dazu geholt.

Dieser Vorgang dient dazu, dem Kind keine negativen Erfahrungen mitzugeben und ist auch für die Erzieher ein Zeichen, die nächste Trennung zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu versuchen.

Lässt sich das Kind jedoch beruhigen, versucht man mit dem Kind erneut ins Spiel zu kommen und holt die Bezugsperson anschließend wieder in den Raum.

Die nächsten Tage werden diese Trennungen dann täglich erfolgen und bei guter Gewöhnung an die Erzieher und Umgebung auch immer mehr in die Länge gezogen. Im besten Fall hat man dann den Zeitpunkt erreicht, dass die Bezugsperson die Einrichtung guten Gewissens verlassen und nun auf Abruf nach Hause gehen kann.

Wenn all diese Schritte bis zu diesem Zeitpunkt positiv verlaufen sind, versuchen die Erzieher im nächsten Schritt die Gewöhnung an das Mittagessen und an das Schlafen zu gestalten. Das geschieht in genau solchen kleinschrittigen Etappen wie die Trennungen zuvor.

Im Besten Fall ist das Kind dann erfolgreich eingewöhnt und sowohl Kind, als auch Bezugspersonen betreten die Einrichtung mit einem positiven Gefühl.

Wichtig bei der Eingewöhnung ist es, individuell auf die Bedürfnisse jedes Kindes und Eltern einzugehen und die Bezugspersonen in das weitere Vorgehen miteinzubeziehen. Eine Eingewöhnung kann man nie ganz nach Lehrplan verfolgen und bei jedem Kind durchführen. Die erste Trennung, die ersten drei Tage und weitere Schritte sind bei jedem Kind individuell durchzuführen und von einer Bezugserziehern zu begleiten.

Den Erziehern und Eltern ist es wichtig, dass das Kind sich wohl fühlt und um das zu erreichen, passt man die Eingewöhnung auf alle Situationen individuell an.

Die Eingewöhnung im Kinderland Hummertsbach ist bereits im vollen Gange und die Kinder lernen immer mehr ihre neue Kita kennen. Wir freuen uns also alle auf die noch kommenden Wochen und auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 


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