„Eine riesige schwarze Wolke…“

Feuerwehrprojekt bei den Sauseschwalben

„Die 112 die merke dir“ Vor einiger Zeit war es in Emsdetten kaum zu übersehen „eine riesige schwarze Wolke am Himmel“. Im Morgenkreis des nächsten Tages waren die Kinder kaum zu bremsen: „Gestern ist ein Feuer ausgebrochen“, rief Moritz als erster in den Kreis. Feo erklärte daraufhin: „Die Feuerwehr musste den ganzen Tag arbeiten, bis spät abends, zum Glück hat nicht unser Kindergarten gebrannt“, aber Marie fügte sofort hinzu: „Bei einer Firma hat es gebrannt“. Nun wollten wir von den Kindern erfahren, woher sie denn wussten, dass sich ein Unglück ereignet hatte. „Ich habe einen Feuerwehrwagen gesehen und gehört“ erklärte Pepe begeistert und Moritz berichtete von „schwarzen Rauchwolken, sooooo schwarz“. Mila erklärte allen: „Der Feuerwehrmann löscht das Feuer“ und Feo fügte hinzu „dass sich das Feuer sonst verbreiten würde“. Aber zum Glück wissen Mortiz, Feo und Thilo die Nummer von der Feuerwehr „112 und 110 für die Polizei“. Das selbst die Polizei noch vor Ort gewesen sein musste war „natürlich“ auch klar, denn „die Polizei kommt und sperrt alles ab“ erzählte uns Feo aufgeregt und Moritz erklärte: „Da sonst andere Menschen ins brennende Gebäude gehen würden“. Das leuchtete uns allen ein „denn sonst würden sich ja noch mehr Menschen verbrennen“. Da die Kinder uns eine Menge Fachwissen präsentiert hatten, fragten wir sie wodurch wir in unserem Kindergarten gewarnt werden würden, falls es brennt. Aber auch die Frage schien den kleinen Nachwuchsfeuermännern/-Frauen zu einfach zu sein. Leonie erklärte stolz: „Der Rauch steigt nach oben, der Rauchmelder ist da oben, der piept, dann müssen wir raus gehen“. Besser hätten wir es nicht erklären können, aber nun wollte ich es noch genauer wissen: „Wir stellen uns mal vor es brennt, kann ich mich dann unter dem Tisch verstecken oder im Bällebad?“. Zeitgleich hatte ich mich unter dem Tisch versteckt, aber Jonas gab mir klar zu verstehen, dass mir der Rauch die Luft wegnimmt. Jetzt wollte ich es noch genauer wissen: „Dann mache ich es eben so, ich höre den Alarm, nehme meine Trinkflasche, mein Lieblingsspiel aus dem Regal und meinen Rucksack mit “. Aber ich kam nicht voran, denn Jonas schritt sofort ein: „Das darfst du nicht, dann bist du zu langsam!“. Was sollten wir da noch sagen? Wir hatten die besten Feuerwehrexperten/-Innen in der eigenen Gruppe. Zum Schluss legten wir allen ans Herz, dass jedes Spielzeug auf der Welt käuflich, aber dass jeder von uns ein sehr kostbares Einzelstück ist, welches sich nicht ersetzen lässt. Dieser Morgenkreis war der Beginn unseres Feuerwehrprojektes. Bisher wurden fleißig Utensilien wie z.B. Sauerstoffflaschen eines Feuerwehrmannes/einer Feuerwehrfrau gebastelt und ein lehrreiches Bewegungslied eingeübt. Yvonne Backenhaus

Moritz und Feo präsentieren ihre Sauerstoffflaschen

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