„Die Welt gehört uns“

In Zeiten, in denen immer mehr unterschiedliche Kulturen in den Einrichtungen zusammentreffen...

Kinderland Greven Wilhelm-Busch-Straße

In Zeiten, in denen immer mehr unterschiedliche Kulturen in den Einrichtungen zusammentreffen, ist es wichtig, jede Einzelne wertzuschätzen. Das Verständnis der Kinder und Eltern füreinander wachsen, wenn sie die Handlungsweisen der anderen verstehen. Das Projekt „Die Welt gehört uns“ trägt zur Völkerverständigung bei, hilft Vorurteile abzubauen und Verständnis füreinander zu entwickeln.

Die Kinder des Fuchsbaus der Kinderland Wilhelm-Busch-Straße Greven haben darüber gesprochen, woher sie kommen, wer zu ihrer Familie gehört und in welchem Ort sie geboren wurden, aber auch wo sie gerne Urlaub machen.

Die Kinder haben mit ihren Familien Plakate gestaltet, wo mit Fotos und Infos gezeigt wurde, wo sie überall gewesen sind, was sie dort gesehen haben und wie schön es war. Wärme, die Familie und gutes Essen gehörte auch dazu. Im Laufe der folgenden Wochen haben wir aus den verschiedensten Teilen von den Kontinenten der Erde Fotos du Videos gesehen, Australien, Nord- und Südamerika, Asien, Europa und Afrika. Einige Kinder und Eltern haben auch Anschauungsmaterial wie z.B. Boomerang oder verzierte Holzbretter mitgebracht. Auf den Fotos und Videos konnten die Kinder diverse Tiere wie Löwen, Elefanten, Koalas und Kängurus entdecken und auf den Videos sah man u. a. einen Vater mit einem Walhai tauchen, eine thailändische Hochzeitszeremonie oder eine Gaizier in Island hochsprudeln.

Neben den Präsentationen wurde in den Morgenkreisen auch erforscht, welche unterschiedlichen Sprachen in den Familien gesprochen werden und wie das Aufzählen bis 20 klingt und sich auf türkisch, französisch, arabisch, englisch, spanisch, italienisch russisch, polnisch, niederländisch und auch ostfriesisch begrüßt.

Des Weiteren haben die Kinder sich auch mit einem Globus, Atlas und anderen Büchern darüber informiert, wie die Kontinente aussehen und welche Länder es gibt mit den dazugehörigen Flaggen. Die haben sich die Kinder frei abgemalt und aufgehängt. Im Laufe der Wochen haben sich so viele Plakate, Flaggen und Fotos zusammengetragen, dass diese in der Kindergartenturnhalle ausgestellt wurden und an zwei Nachmittagen auch Großeltern, Tanten und Onkel oder auch Freunde der Familie sich alles anschauen konnten.

Entstanden ist das Projekt übrigens dadurch, dass die Gruppe durch Greven spazieren gegangen ist, um einmal zu entdecken, wo sie wohnen und was es zu sehen gibt. Dabei sind die Kinder die Ems entlanggegangen und wollten wissen, ob die Ems nur durch Greven fließt oder auch woanders? Und so sind sie dann um die ganze Welt „gereist“.