Berufsorientierungscamp für Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule

Lernen fördern begleitet Schüler auf ihrem Weg in den Beruf - Emsdetten: Bereits während der Schulzeit stellt sich für Jugendliche eine der wichtigsten Fragen ihres Lebens: Welchen Berufsweg soll ich einschlagen? Um die Schülerinnen und Schüler der Emsdettener Förderschule optimal auf den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorzubereiten organisierte die Schule jetzt gemeinsam mit dem Verein „Lernen fördern“ ein dreitägige Berufsorientierungscamps für die Jahrgangsstufe 9 in der Jugendbildungsstätte Tecklenburg.
„Wo liegen meine persönlichen Stärken?“, „Welches sind geeignete Berufsbilder“ und „Was sind die Anforderungen der Wirtschaft?“ waren wichtige Fragen, die die Schüler zu Beginn des Berufsorientierungscamps stellten. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Georgios Touroutoglou, der Sozialwesenstudentin Lisa Bolduan und dem Sozialpädagogen Detlef Bolte, zuständiger Mitarbeiter des Lernen fördern für den Bereich „Übergang Schule Beruf“, machten sie sich auf den Weg Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten.
Abwechslungsreiches Programm
Gemeinsam bereiteten Schule und Jugendberufshilfe ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm zur beruflichen Orientierung vor. In differenzierten Aktionen erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über ihre eigenen Stärken. Ehemalige Schüler, die jetzt eine Auszubildung absolvieren, berichteten abends aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Lehrbetrieb. Die Erwartungen der Betriebe anhand des Begriffs der „Ausbildungsreife“ ergänzten das Programm. Kooperative Teamspiele und ein Sport-Event wie die Kletterwand vervollständigten das Programm und rundeten das intensive Erfahren der eigenen Stärken und Möglichkeiten ab.
Chancen und Perspetiven erkennen
Schulleiter Herbert Beckmann zum Camp: „Die Schülerinnen und Schüler genießen nach anfänglicher Skepsis jedesmal die Mischung aus Klassenfahrt und intensiver Arbeit an ihrer persönlichen Entwicklung. Die Inhalte ergänzen den Arbeitslehreunterricht und die Berufsorientierung, die regelmäßig in der Schule läuft.“
„Das Berufsorientierungscamp kann als ein Meilenstein für die 9.Klasse der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule auf dem Weg von der Schule zum Beruf gewertet werden“, waren sich beim Abschluss der Klassenlehrer und die Sozialpädagogen mit den Schülerinnen und Schülern einig: „Auch die Schüler der kommenden Jahrgänge sollten die Chance erhalten, sich in einem solchen Camp auf den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorzubereiten.“ Christopher, ein Schüler der Klasse, sagt, dass ihm das Klettern ganz viel Spaß gemacht hat und ergänzt: „Was ich auch gut fand, dass wir soviel im Team geschafft haben, gemeinsam.“

Zukunft fördern
Möglich wurde das Berufsorientierungscamp an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule durch 6.000 Euro Fördermittel aus dem Innovationsprojekt „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.



Im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ unterstützt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW seit 2008 rund 2000 allgemein bildende, weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung. 10 verschiedene Projektmodule wurden für verschiedene Schulformen bedarfsorientiert konzipiert - von Berufsorientierungscamps über Schülerfirmen und Auslandspraktika bis zu Kompetenzfeststellungsverfahren. Wie im Auftaktjahr 2008 stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen von „Zukunft fördern“ auch im Jahr 2011 über 7,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen bis zum Jahr 2010 mit rund 30 Millionen Euro bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Berufsorientierung unterstützt. Mehr Informationen unter www.zukunft-fördern.nrw.de


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