Der Erbsenversuch

Wie die Erbsen zu uns kullerten und zum roten Faden wurden

Alles begann beim Mittagessen. Es gab Erbsen, als Till sich wünschte: „Antonia, können wir mal gemeinsam Erbsen pflanzen?“ „Na klar Till, das ist eine schöne Idee, ich spreche mich mal mit Lea und Jessica ab und dann machen wir das.“

Daraus entstand ein ganzes Projekt, über Wochen hinweg pflanzten und säten wir die verschiedensten Blumen und Kräuter.

Bis dann eben die Erbsen zu uns kullerten, in Form einer Geschichte im Morgenkreis.

Aber was damit tun? Brauchen wir keine Erde? Aber können wir in der dunklen Erde erkennen wie die Erbse wächst? Nein. Aber in dem Glas, da kann ich durchsehen. Gut beobachtet! Vielseitige Ideen entstanden. Zudem wurden die Erbsen genau unter die Lupe genommen und festgelegt das wir dem ganzen einen Namen geben: „Der Erbsenversuch!“

Es wurde Küchenrolle und Watte gestopft, Erbsen mit Hilfe von Pinseln ins Glas gelegt, Kreise gemalt, Namen geschrieben, der Glasinhalt mit Wasser befeuchtet und gestaunt wo das Wasser denn geblieben ist, denn beim Umdrehen des Glases ist es nicht wieder hinausgelaufen.

„Das Papier trinkt das Wasser“, meinte Karen. „Das ist in der Watte“, sagte Emily. Wir haben gemeinsam vermutet was passiert und uns um die Erbsen gekümmert – jeden Tag gießen wir sie und überprüfen unsere vielseitigen Ideen beim Betrachten, durch genaues beobachten.

Es wird gebastelt, was entdeckt wurde: Papier wurde gerissen oder mit Fingerfarbe bemalt, Wollfäden wurden zu Wurzeln, Federn zu Blättern, eine kleine gebastelte Erbse fing an zu wachsen und ein roter Faden an unserem Fenster entstand, woran man erkennen kann, wie die Erbse von Tag zu Tag größer wird.

Jessica Dannenberg


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