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  • Ronja Räubertochter ein Kinderland-Kind?
Inhouse-Outdoor-Bewegungsfortbildung [mehr]
 
 
 
 

    Ronja Räubertochter ein Kinderland-Kind?

    Inhouse-Outdoor-Bewegungsfortbildung [mehr]

     

     

     

     

  • 30 Jahre hat Lernen fördern „gepasst“ 
Stellvertretender Geschäftsführer Ludger Lünenborg feiert Dienstjubiläum [mehr]

    30 Jahre hat Lernen fördern „gepasst“

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  • Nr. 15 und 16 wachsen
Baubeginn in Greven und Emsdetten [mehr]

    Nr. 15 und 16 wachsen

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  • 8 neue Gesicher
gehören jetzt zur "Belegschaft" [mehr]

    8 neue Gesicher

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News

War Ronja Räubertochter ein Kinderland-Kind?

Inhouse-Outdoor-Bewegungsfortbildung [mehr]

06.12.16
Kat: Kinderland

8 neue Gesichter

Willkommenskaffee auf Einladung der Geschäftsführung[mehr]

23.11.16
Kat: Kinderland, Lernen fördern

Nr. 15 und 16 wachsen

Baubeginn in Greven und Emsdetten[mehr]

21.11.16
Kat: Kinderland, KL Emsdetten, KL Greven, KL Greven Teichstraße

Maik Bothe (Lernen fördern Ibbenbüren), Mareen Mensing, Andreas Leier und Andrea Großmann (Lernen fördern Steinfurt),

Maik Bothe (Lernen fördern Ibbenbüren), Mareen Mensing, Andreas Leier und Andrea Großmann (Lernen fördern Steinfurt), Karen Hagemann (Lernen...[mehr]

09.11.16
Kat: Kinderland, Lernen fördern

Gesamtnote 1,7 für Kinderland

Mit Kundenbefragung unter die Lupe nehmen lassen | „Mit fast 50 % Rücklaufquote sind wir sehr zufrieden und bekommen einen qualifizierte...[mehr]

08.11.16
Kat: Kinderland

Führungskräften Kräfte verleihen

Weiterbildungs-Modul mit Transferworkshop abgeschlossen[mehr]

04.11.16
Kat: Kinderland, Lernen fördern

Fotogalerien - News - ALLE

Sollen Mädchen und Jungen gleich behandelt werden oder brauchen sie unterschiedliche Aktivitäten?

Welche Spielbereiche werden besonders von Jungen benutzt, welche von Mädchen?

Wie würde ein Kindergarten aussehen, der von Männern gestaltet wäre?



Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich die Erziehenden aus den zwölf Kinderland Einrichtungen, die ihre Einrichtung „durch die Genderbrille“ betrachten wollen.
Anlass des nunmehr halbjährlich stattfindenden Treffens des Arbeitskreises „Gender in Kinderland- Einrichtungen„ unter der Leitung von Marina Hengstler ist die Erkenntnis, dass Mädchen und Jungen unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen und Anliegen haben.

Wir reflektieren und entwickeln unsere Pädagogik weiter, das gehört zu unserem Verständnis von Qualitätssicherung. Deshalb gründete sich der oben genannte Arbeitskreis auf Kinderland- Ebene.

Eine Begriffsklärung stand am Anfang des Treffens:
Gender (engl.): Sammelbegriff für alle mit dem Geschlechtsunterschied verbundenen Eigenschaften, Verhaltensweisen, Stereotype, sozialen Zuordnungen, kulturellen Zuschreibungen usw., die nicht biologisch vorgegeben sind.
Mädchen und Jungen sind aufgrund ihrer biologischen Anteile grundsätzlich unterschiedlich, sollen aber in unseren Einrichtungen Räume, Materialien und sensible Erziehende vorfinden durch die sie die Möglichkeit erhalten ihre individuellen Interessen zu verwirklichen. Auch indem sie am pädagogischen Alltag mitgestalten können.


Neuere Erkenntnisse der Geschlechterforschung: es gibt "das" Mädchen und "den" Jungen nicht.
Deshalb ist es bedeutend, mehr über Jungen und Mädchen zu wissen, besser zu verstehen, mehr über die besonderen Lebensfragen von Jungen und Mädchen zu erfahren.

Die Reflexion eigener Lebenserfahrungen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie schaffen die Voraussetzung für Empathie und Offenheit gegenüber den uns anvertrauten Jungen und Mädchen, die ihrerseits ganz unterschiedliche familiäre und kulturelle Erfahrungen mitbringen.

Wie Mädchen und Jungen oft unreflektiert geprägt werden, erforschten die Teilnehmenden indem sie unterschiedliche Bilderbücher unter die Lupe nahmen und die dargestellten Rollen, Vater, Mutter, Jungen Mädchen auf mögliche Geschlechtsstereotype untersuchten.

Dürfen die Jungs auch mal ihre Gefühle zeigen? Sind die Mütter nur fürsorglich und die Väter für das Familieneinkommen zuständig? Kommen auch starke, mutige Mädchen im Buch vor?

„So habe ich das noch nie wahrgenommen, in Zukunft werde ich Bilderbücher genau unter diesem Aspekt prüfen“ so eine Teilnehmerin des Arbeitskreises an dem auch zwei männliche Kollegen teilnahmen. Die meisten Beschäftigten im Bereich Tageseinrichtungen sind Frauen, deshalb ist in diesem Bereich Männerförderung ein Thema. Männliche Erzieher verhelfen zur Geschlechteridentifizierung alleine durch ihr Vorbild.

Bis zum nächsten Treffen werden die Genderbeauftragten das Thema in ihre Einrichtungsteams einbringen und mit ihren Kolleginnen und Kollegen Erfahrungen sammeln.

Übrigens wurde in einer unserer Einrichtungen nach dem Wintereinbruch draußen von den Kindern eine Schneefrau gebaut- Zufall? ;-)

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